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16Sept.

Leuchtende
Beispiele: 120 Läufer freuen sich auf speed of light ruhr

Ob Schüler oder Senior, ob Ruhrgebietskind oder Schotte – die Teilnehmer von speed of light ruhr freuen sich, Teil eines großartigen Ganzen zu sein und viele verstehen sich als Botschafter für ihre Region. Dies machten die Läufer auf dem Kennlerntreffen am 13. September 2013 auf Zeche Ewald in Herten deutlich.

„Ich liebe meine Heimat, ich liebe spektakuläre Events und bei speed of light ruhr mitzulaufen, ist der Hammer“, schwärmt die 19-jährige Nina Küpers aus Herten. Sie ist die eine Hälfte des angemeldeten „Vater-Tochter-Gespanns“, bezeichnet sich selbst als „echtes Ruhrpottkind“ und möchte allen zeigen, „dass auch Menschen in meinem Alter sich für das Laufen, die Natur und ihre Heimat begeistern.“ Ihr 30 Jahre älterer Vater Thomas Küper, den Nina Küpers als ihren Motivator beschreibt, ist ein leidenschaftlicher Läufer mit Erfahrung als Brems- und Zugläufer auf Halbmarathons und Rheinsteig- Extremläufer. Beide zusammen bilden ein erfolgreiches Team, das schon gemeinsam am Duisburger Halbmarathon teilgenommen hat.

Als Botschafter des Ruhrgebiets versteht sich auch der älteste Teilnehmer Peter Brill, Jahrgang 1946, aus Mülheim an der Ruhr: „Ich habe mich bereits im Kulturhauptstadt- Jahr 2010 als Volontär aktiv eingebracht, weil ich mich der Region sehr verbunden fühle. Durch mein Engagement bei speed of light ruhr möchte ich nun erneut dazu beitragen, das Ruhrgebiet bekannter zu machen und helfen, alte Klischees aufzubrechen. “

Von weit außerhalb unserer Region kommt der schottische Teilnehmer Michael Cooper, quasi ein alter Hase in Sachen Speed of Light. Er lief bereits in seiner Heimat Edinburgh mit und betont, dass die Teilnahme an den Lichtlaufperformances sein Leben verändert hat: „Früher habe ich nur an Distanzen und Geschwindigkeit gedacht, aber nun laufe ich aus purer Lust am Laufen.“ Michael Cooper ist seit April als Volontär in Essen und findet es sehr interessant, hier bei einem Event mitzulaufen: „Wer weiß, vielleicht wird es ein weiteres Abenteuer sein, das mein Leben verändert.“

Birgit Papajewski aus Marl möchte andere Menschen zum Laufen motivieren, insbesondere Frauen, denn deren Begeisterung für den Laufsport sollte ihrer Meinung nach noch gesteigert werden. Zudem outet auch sie sich als echter Fan des Ruhrgebiets: „Ich selbst laufe seit zwölf Jahren regelmäßig im nördlichen Ruhrgebiet und erfreue mich immer wieder an der gelungenen Symbiose von Naturlandschaft und Industriekultur, die diese Region zu bieten hat“.

Alf Dahl ist einer der zehn Run Leadern, die die Gruppen bei den Choreografien anführen. Er hat bereits Ende August mit den Organisatoren und Veranstaltern geprobt. Von den Eventlocations, die er zuvor noch nicht besucht hatte, ist er völlig begeistert: „Mich traf die Wucht des Mix’ aus zumeist weitläufiger Industriekultur einerseits und Artwork andererseits.“ Auch die tolle Zusammenarbeit mit der international besetzten Truppe ist schon jetzt für ihn ein unvergessliches Erlebnis.

Auch Anja Pasch ist Run Leader. Sie wurde als eine von Fünfen von unserem Partner „bunert – Der Laufladen“ für diese Aufgabe ausgewählt. Viel Überzeugungskraft hat es bei ihr nicht gebraucht, denn wie sie selbst sagt: „Als ich die Bilder von den Lichtläufen an den anderen Orten sah, dachte ich: Das ist einfach nur Wahnsinn! Da will ich dabei sein. Und wer kann schon von sich sagen, bei einem Kunstprojekt mitgelaufen zu sein!“

Lichtlauf erstmals in Deutschland

3 Nächte, 6 Orte, 120 Läufer: speed of light ruhr inszeniert vom 3. bis 5. Oktober insgesamt sechs Stätten im Emscher Landschaftspark als dynamische Lichtorte, zuzüglich der Verbindungsstrecken. Hierbei werden die 120 Läuferinnen und Läufer als Botschafter der 53 Städte und Gemeinden der Metropole Ruhr den Emscher Landschaftspark in funkgesteuerten LED-besetzten Lichtanzügen durchqueren und an sechs industriekulturellen Orten mit ca. halbstündigen Laufchoreografien spektakulär illuminieren. Die Ruhr Tourismus GmbH und der Regionalverband Ruhr haben das Projekt der schottischen Kunstorganisation NVA (Nationale Vitae Activa, lateinisch für „das Recht, öffentliche Angelegenheiten zu beeinflussen“), das im Rahmen der Olympischen Sommerspiele und Paralympics 2012 für Furore sorgte, erstmals nach Deutschland geholt.